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Ornithologenverband Sachsen-Anhalt e.V.

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Nachrichten für die Ornithologen Sachsen-Anhalts

9. bundesweites Birrace des DDA am 5. Mai 2012 -machen Sie mit! - (30.04.2012)

Bei vielen Hundert Beobachterinnen und Beobachtern steht er jährlich fest im Kalender: der erste Samstag im Mai, der Tag des bundesweiten Birdraces. Teams von 3–5 Personen versuchen binnen 24 Stunden so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Eine Art darf gezählt werden, wenn die Mehrzahl der Teammitglieder sie ebenfalls beobachtet hat. 152 Teams nahmen im vergangenen Jahr an diesem Wettbewerb teil – wieder einmal mehr als im Jahr zuvor.
Im Gegensatz zu den sonstigen Aktivitäten des OSA ist es am 5. Mai nicht das Ziel, wissenschaftlich exakte Daten zur Verbreitung oder Bestandsentwicklung von Vogelarten zu erheben. Vielmehr stehen der Spaß an der gemeinsamen Vogelbeobachtung und die Begeisterung für die Vogelwelt im Vordergrund. Durch das große Medienecho kann außerdem sehr gut auf unsere sonstigen Aktivitäten sowie den Erhalt der Vielfalt in der Vogelwelt und ihrer Lebensräume aufmerksam gemacht werden.

Spendenrennen für ornitho.de
Seit dem ersten bundesweiten Birdrace 2004 sind die Teams aufgerufen (aber keinesfalls verpflichtet) Spenden für ein bundesweites Projekt einzuwerben. Sechs Jahre kamen diese dem bundesweiten Brutvogelatlas ADEBAR zugute, der nun kurz vor dem Abschluss steht. Seither wurde der Aufbau des Internetportals ornitho.de durch die Spenden unterstützt, das am 30. Oktober 2011 startete und seither faszinierende Einblicke in das vogelkundliche Geschehen hierzulande bietet. Mit den diesjährigen Spenden werden Betreuung, Unterhalt und Weiterentwicklung des Portals unterstützt.

Machen Sie mit!
Ein einziges Team ging 2011 in Sachsen-Anhalt an den Start. Da ist noch viel Luft nach oben, v.a. wenn die derzeit guten Wetterprognosen eintreten. Fragen Sie direkt einmal zwei, drei Freunde oder Bekannte, mit denen Sie schon lange einmal wieder einen erlebnisreichen Beobachtungstag verbringen wollten. Bislang hat es noch kaum einer bereut, im Gegenteil: fast alle Teams aus den Vorjahren traten später noch einmal an, viele davon jedes Jahr. Anmelden können Sie sich unter www.dda-web.de/birdrace. Dort finden sich auch alle notwendigen Informationen, einschließlich der Ergebnisse aller Teams aus den Vorjahren.

Viele Grüße
Dr. Johannes Wahl (DDA)


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OSA-Tagung 2012 - (08.03.2012)

Die 22. OSA-Jahrestagung und Beringertagung 2012 für Sachsen-Anhalt wird vom 02. bis 04. November 2012 stattfinden. Voraussichtlich wird die Tagung im Hotel Robinienhof, Salzstraße 49, 39245 Gommern durchgeführt.

Viele Grüße
Mark Schönbrodt


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AK-ST: Weißbart-Seeschwalbe ab 2012 keine meldepflichtige Art - (22.02.2012)

Die AK-ST hat sich entschlossen die Weißbart-Seeschwalbe auf der Landesliste ab 2012 als meldepflichtige Vogelart zu streichen. Im nächsten Apus wird auf diese Neuerung noch in schriftlicher Form hingewiesen werden.

Viele Grüße
Frank Weihe
Sprecher AK-ST


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Aufruf zur Rotmilan-Kartierung Sachsen-Anhalt - (15.12.2011)

Liebe Ornis,

gemeinsam mit dem Museum Heineanum wurde unser Büro von der Staatlichen Vogelschutzwarte beauftragt, für Sachsen-Anhalt eine landesweite Brutbestandserfassung des Rotmilans zu koordinieren. Wir haben darüber bereits bei der letzten OSA-Tagung in Halle berichtet. Wir in Sachsen-Anhalt haben für den Rotmilan eine besondere Verantwortung, unser Kenntnisstand insbesondere zum genauen Bestand ist verglichen damit aber leider gering. Das soll nun anders werden.

Sachsen-Anhalt soll vollständig (!) untersucht werden, also nicht nur auf Probeflächen. Da es kein wirklicher Mehraufwand ist, bei der Gelegenheit den Schwarzmilan mit zu kartieren, machen wir das auch. Streng genommen ist es also keine „Rotmilan-Kartierung“, sondern eine „Milan-Kartierung“.

Die Erfassungseinheit, für die wir hauptverantwortliche Bearbeiter suchen, sind ganze Messtischblätter (MTB, TK25), d.h. Flächen mit einer Größe von ca. 130 km². Für weite Teile von Sachsen-Anhalt haben wir schon Bearbeiter gefunden, aber insbesondere im Norden gibt es noch große Lücken.

Zur Methode: Die Anzahl der Begehungen ist nicht festgelegt. Das Ziel ist es, alle im Jahr 2012 durch Milane besetzte Horste zu finden. Wir empfehlen, mit der Horstsuche spätestens am 01.03. zu beginnen, gern aber schon früher. Alle geeigneten Horste und Strukturen müssen dann zwischen dem 21.04. und 10.05. auf ihren Milan-Besatz kontrolliert werden. Ggf. sind mehrere Kontrollen pro Horst nötig, um den Besatz abzuklären.
Der Aufwand ist zu schaffen, darf aber auch nicht unterschätzt werden. Deshalb suchen Sie sich Verbündete – das müssen nicht immer Ornithologen sein!

Die Bearbeiter bekommen eine Karte ihres Messtischblatts. Auch ist eine Vergütung (Aufwandsentschädigung) vorgesehen.

Alle Ornithologen, die in Sachsen-Anhalt tätig sind, sind aufgerufen, sich an dem Gemeinschaftswerk zu beteiligen. Bitte melden Sie sich bei uns.
Auch wer keine Zeit hat, hauptverantwortlich ein ganzes MTB zu übernehmen, sondern nur Teilbereiche, ist herzlich willkommen.
Jede Hilfe ist wichtig!

Viele Grüße
Ubbo Mammen und Bernd Nicolai

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Dipl.-Biol. Ubbo Mammen
ÖKOTOP GbR
Büro für angewandte Landschaftsökologie
Philipp-Müller-Straße 44
06110 Halle (Saale)
Tel.: 0345/6869884
Fax: 0345/6869967
E-Mail: info@oekotop-halle.de
www.oekotop-halle.de


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Neues Vereinskonto des OSA bei der Saalesparkasse - (02.12.2011)

Unser Vereinskonto musste aufgrund des Wechsels des Schatzmeisters von Halberstadt nach Halle (Saale) verlagert werden. Seit Ende November besteht das neue Konto bei der Saalesparkasse. Hier nun unsere vollständige neue Bankverbindung:

Saalesparkasse Halle

Bankleitzahl: 800 537 62

Konto-Nr.: 189 401 29 80


Mit den besten Grüßen,

Nico Stenschke
Schatzmeister


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Deutsche Avifaunistische Kommission bittet um Seltenheitenmeldungen 2010 - (19.10.2011)

Zu Beginn dieses Jahres hat die Deutsche Avifaunistische Kommission als nationale Seltenheitenkommission die Geschäfte von der Deutschen Seltenheitenkommission (DSK) übernommen und sammelt, archiviert, prüft und publiziert nun dokumentierte Beobachtungen deutschlandweit seltener Vogelarten. Seit diesem Zeitpunkt ist die Kommission auch unter dem Dach des DDA angesiedelt.
Der erste Jahresbericht der Kommission über das Jahr 2010 ist in Arbeit und schon weit fortgeschritten. Es wurden bereits knapp 400 Meldungen aus dem Jahr 2010 bearbeitet, die durch die Länderkommissionen, die DSK oder die Melder direkt eingeschickt wurden.

Allen Meldern sowie den Kollegen aus den anderen Kommissionen sei hierfür schon einmal sehr herzlich gedankt.

Um ein möglichst vollständiges Bild des Auftretens seltener Vogelarten in Deutschland erhalten zu können, möchten wir hiermit, sofern noch nicht geschehen, um die Meldung und Dokumentation von deutschlandweit seltenen Vögeln aus dem Beobachtungsjahr 2010 bitten.
Aus Zeitgründen bitten wir darum, die Meldungen (auch gerne per E-Mail) direkt an die DAK zu senden. Wir leiten alle direkt bei uns eingehenden Meldungen in Kopie auch standardmäßig an die Landeskommission des entsprechenden Bundeslandes weiter.
Für den jetzigen Bericht werden wir Meldungen berücksichtigen können, die bis zum 15.11.2011 bei uns eingegangen sind.

Herzlichen Dank im Voraus!

Das Team der Deutschen Avifaunistischen Kommission

Meldeadresse der DAK:
Deutsche Avifaunistische Kommission
c/o Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e. V.
An den Speichern 4 a
48157 Münster
www.dda-web.de/dak
dak[at]dda-web.de


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Kiebitzverluste durch Unwetter - (23.09.2011)

Liebe Kollegen,

es ging ja bereits durch die Medien, dass offensichtlich viele Kiebitze durch das Hagel-Unwetter insbesondere im Salzlandkreis umgekommen sind oder verletzt in Zoos eingeliefert worden sind.
Nachdem ein hessischer Ornithologe gestern bei uns anrief und von hunderten toten Kiebitzen auf Äckern um Könnern berichtet hat, die er von der A14 aus sehen konnte, waren A. Pschorn, N. Stenschke und ich gestern Nachmittag um Könnern unterwegs und zählten über 2.200 tote Kiebitze. Da einige Äcker bereits umgebrochen waren und die meisten Tiere damit schon „beerdigt“ waren und wir nur recht kleinräumig um Könnern unterwegs waren, liegt die Zahl getöteter Kiebitze sicher deutlich höher.
Da uns solche Massenverluste bisher nicht bekannt sind, wollen wir dazu eine kleine Notiz im Apus bringen.
Um die Zahl der getöteten Kiebitze noch besser abschätzen zu können, wäre ich dankbar für Mitteilungen, wenn auch andere Kollegen nach dem Unwetter von letzter Woche tote Kiebitze (oder auch andere Arten) gefunden haben.
Es wäre hilfreich, wenn Flächen mit Todfunden möglichst genau lokalisiert werden (gerne als google-Karte). Wenn möglich bitte Schätzung oder Zählung der getöteten Vögel angeben. Waren ggf. beringte Vögel dabei?
Evtl. sind ja auch in den Museen verstärkt tote Vögel eingeliefert worden?? Gab es auch in anderen Zoos (MD, Halle und Bernburg wurden in der Zeitung genannt) eingelieferte verletzte Kiebitze? Wenn ja wie viele??

Ich wäre dankbar für entsprechende Mitteilungen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Fischer


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Einladung zum Treffen der Wasservogelzähler Sachsen-Anhalts - (19.07.2011)

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wasservogelmonitorings, liebe Wasservogelfreunde
nachdem vor drei Jahren erstmals ein Wasservogelzählertreffen auf Landesebene stattfand, was sich großer Resonanz erfreute, möchten wir den sehr erfolgreichen Erfahrungs- und Informationsaustausch in diesem Jahr fortsetzen.
Die Staatliche Vogelschutzwarte und der Landeskoordinator für das Wasservogelmonitoring, Martin Schulze, laden Sie, die Mitarbeiter am Wasservogelmonitoring und andere Wasservogelfreunde, daher ganz herzlich zum Treffen der Wasservogelzähler Sachsen-Anhalts ein.

Termin: Samstag, 3. September 2011, 10.00 – 16.00
Ort: Gasthaus ‚Zum Biber’, Hauptstraße 18, 39264 Steckby


Wiederum ist es gelungen, viele Referenten über die Grenzen des Bundeslandes hinweg zu gewinnen, ohne hierbei den Blick „vor die eigene Haustür“ und auf die Ergebnisse der eigenen Erfassungen zu verlieren.
Um besser planen zu können, bitten wir Sie um Bestätigung Ihrer Teilnahme bis zum 25. August (telefonisch: 039244 – 940917, per Fax: 039244 – 940919 oder per Mail: stefan.fischer@lau.mlu.sachsen-anhalt.de).

Wir würden uns freuen, Sie zahlreich in Steckby begrüßen zu können.
Programm.

Mit freundlichem Gruß
Im Auftrag

S. Fischer
Staatliche Vogelschutzwarte

und

M. Schulze
Wasservogelkoordinator


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Birdrace 2011: 7. Mai ist Tag der Vogelartenvielfalt - (01.04.2011)

Am ersten Samstag im Mai findet – mittlerweile zum achten Mal – das bundesweite Birdrace statt. Ziel der Veranstaltung ist es – im Gegensatz zu den sonstigen Aktivitäten des OSA nicht, wissenschaftlich exakte Daten zur Verbreitung oder Bestandsentwicklung von Vogelarten zu sammeln. An diesem Tag stehen vielmehr der Spaß an der Vogelbeobachtung und die Begeisterung möglichst vieler Menschen für die Vogelwelt im Vordergrund. Mithilfe der großen medialen Aufmerksamkeit, die der Beobachtungswettbewerb alljährlich hervorruft, wollen wir die breite Öffentlichkeit zudem auf die Vielfalt in der Vogelwelt und deren Erhaltung aufmerksam machen.

Die Artenvielfalt in der Vogelwelt hierzulande erkunden die Teams an diesem Tag intensiver als an jedem anderen im Jahr. Denn Ziel der einzelnen, aus drei bis fünf Beobachtern bestehenden Teams ist es, am 7. Mai zwischen 0 und 24 Uhr so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Besonders dort, wo mehrere Teams antreten, ist eine exakte Festlegung des Beobachtungsgebiets aus Gründen der Vergleichbarkeit wichtig. Deshalb orientiert sich dieses in der Regel an der Grenze von (Land)Kreisen. Wenn einstmals weit verbreitete Arten wie Feldlerche oder Rebhuhn am Ende des Tages auf der Liste fehlen, dann lassen sich Forderungen etwa nach einer vielfältigeren Landschaft gut in die Öffentlichkeit transportieren. Selbstredend wird kein Kreis ein Artenschutzprogramm auflegen, um beim Birdrace besser abzuschneiden. Aber es wird dadurch einmal auf ganz andere Weise deutlich, dass unsere heimische Natur schleichend an Artenvielfalt verliert.

Das bundesweite Rennen erfreut sich jährlich einer wachsenden Beliebtheit. Im vergangenen Jahr nahmen insgesamt 529 Beobachter in 135 Teams aus (fast) allen Bundesländern teil. Immerhin ein Team ging im Jahr 2010 in Sachsen-Anhalt an den Start, um das Birdrace auch in unserem Bundesland zu vertreten. Schaffen wir in diesem Jahr mehr? Der Termin Anfang Mai, wenn die meisten Zugvögel zurückgekehrt sind, lädt geradezu dazu ein, die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür im Rahmen eines solchen Events noch besser kennenzulernen. Durch die Begeisterung, die die Teilnahme am Birdrace bei allen Beobachtern hervorruft, lassen sich neue und vor allem junge Menschen für die Natur- und Vogelbeobachtung gewinnen. Frei nach dem Motto „Aus Spaß wird vielleicht irgendwann einmal Ernst" werden aus Birdracern aber möglicherweise auch einmal Mitarbeiter für die Erfassungs- und Monitoringprogramme des OSA. Das bundesweite Birdrace kann also auch auf lokaler und regionaler Ebene einen bedeutenden Gewinn für den Natur- und Artenschutz erwirken.

Spendenrennen für ornitho.de
Ohne Frage ist das wichtigste Ziel aller Teams, am 7. Mai möglichst viele Vogelarten zu entdecken und mit Freunden einen spannenden Tag voller interessanter Erlebnisse zu verbringen. Alle Teams sind jedoch auch dazu aufgerufen, Spenden für ein jährlich festgelegtes Projekt zu sammeln (keine Teilnahmevoraussetzung). Neben den Siegern im „Artenrennen“ wird es somit auch Sieger im „Spendenrennen“ geben. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung des DDA fließen die Spendeneinnahmen in diesem Jahr wieder in das Projekt ornitho.de, und zwar in den Unterhalt für das erste Jahr sowie die Weiterentwicklung. Die Birdracerinnen und Birdracer des Jahres 2010 können stolz auf das Erreichte sein, denn durch ihre Spenden leisteten sie einen wichtigen Beitrag zum Aufbau des Portals in Deutschland, das in Kürze seine virtuellen Pforten öffnen wird.

Alle Informationen rund um das Birdrace, einschließlich der Ergebnisse aller Teams aus den Vorjahren, finden sich im Internet unter www.dda-web.de/birdrace. Die Anmeldung ist ab dem 9. April möglich.

Christopher König
Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


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Aufruf zur landesweiten Erfassung des Brachpiepers - (30.03.2011)

Im Jahr 2011 findet in Sachsen-Anhalt im Rahmen der „Grunddatenerfassung von Brutvogelarten nach der EU-Vogelschutzrichtlinie“ im Auftrag der Vogelschutzwarte Steckby eine flächendeckende und punktgenaue Kartierung des Brachpiepers statt.
Mit der Projektkoordination wurden die Büros RANA (Halle/S.) und IHU (Stendal) beauftragt. Um Doppelerfassungen zu vermeiden und eine flächige Abdeckung der bekannten und potenziellen Brutgebiete zu erreichen, koordinieren die beiden Büros die Zählgebietsvergabe und statten die Kartierer auf Anfrage mit Kartenmaterial, speziellen Erfassungsbögen, Methodenhinweisen und mp3-Playern (Klangattrappen) aus.
Unabhängig von der Zählgebietsvergabe wird darum gebeten, alle Beobachtungen der o.g. Arten zu notieren und nach Abschluss der Saison (bis 31.08.2011) an die Büros weiterzuleiten.
Wichtige Angaben zu den Beobachtungen sind Datum, Uhrzeit, Beobachter, Ort/Gebiet (möglichst Eintrag auf Karte, Koordinaten), Details zu jeder Einzelbeobachtung (singendes Männchen, Nestbau, Brut…) und die Gesamtrevierpaarzahl pro abgegrenztes Gebiet.
Für die gebiets- bzw. messtischblattbezogene Erfassung wird nach Übergabe der Zählergebnisse eine Aufwandspauschale an die Mitarbeiter ausgezahlt.

Der Erfassungsbogen ist hier abrufbar. Alle weiteren Infos und Auskünfte erhalten Sie unter:

Büro RANA (Koordination Sachsen-Anhalt / Süd)
z.Hd. Martin Schulze; Mühlweg 39; 06114 Halle (Saale)
Telefon: 0345 / 1317585
eMail: martin.schulze@rana-halle.de

und

IHU Geologie und Analytik (Koordination Sachsen-Anhalt / Nord)
FB Landschaftsplanung / Ökologie; z.Hd. Björn Schäfer
Dr.-Kurt-Schumacher-Str. 23; 39576 Stendal
Telefon: 0 39 31 / 52 30 22
eMail: schaefer@ihu-stendal.de
Martin Schulze


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Atlas Deutscher Brutvogelarten Subskriptionsaufruf
Bestellen Sie jetzt das Atlaswerk zum Vorzugspreis
- (28.10.2010)

Nach vier erfolgreich abgeschlossenen Kartierungsjahren und einer intensiven Aufbereitung und Auswertung der Ergebnisse ist es nun soweit. ADEBAR landet! Die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und der Dachverband Deutscher Avifaunisten freuen sich, die Erscheinung dieses für Deutschland einzigartigen Gemeinschaftswerkes für den Sommer/Herbst 2011 ankündigen zu dürfen.
Altas Deutscher Brutvogelarten. Herausgegeben durch die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und den Dachverband Deutscher Avifaunisten. Format ca. 24,5 x 32,5 cm, gebunden, durchgehend 4-farbig, pro Brutvogelart (meist) eine Doppelseite mit Verbreitungskarte und Text sowie Illustration von Paschalis Dougalis, einführende Kapitel, Literaturverzeichnis, Namen aller Mitarbeiter, ca. 700 Seiten, Gewicht ca. 3,0 kg, Versand in speziellem Versandbehälter. Der Preis im Buchhandel wird 98,00 € betragen.
Als aktiver Mitarbeiter am Projekt ADEBAR bzw. dem Monitoring häufiger Brutvögel können Sie jetzt ein Exemplar zum Mitarbeiterpreis von 39,90 € (zzgl. Portokosten in Höhe von 4,10 €) bestellen. Daneben können Sie die Fertigstellung und Herausgabe des Atlaswerkes durch Ihre Subskription unterstützen und erhalten dadurch das Atlaswerk zum Vorzugspreis von 69,90 € je Exempl. (zzgl. Portokosten je Exempl. von 4,10 €).
Bestellformular unter http://www.dda-web.de/downloads/subskription_ADEBAR.pdf

Thomas Thissen
Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


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Attraktive Tagung an vogelkundlich attraktivem Ort:
DO-G tagt aus Anlass des 100. Geburtstages der Vogelwarte Helgoland auf Helgoland!
- (31.07.2010)

Die 143. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) findet anlässlich des 100. Geburtstages der Vogelwarte Helgoland auf Einladung des Institutes für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“ in der Zeit von Mittwoch, 29. September (Anreisetag) bis Sonntag, 3. Oktober 2010 in der Nordseehalle auf der Insel Helgoland statt. Die lokale Organisation der Tagung liegt in den Händen eines Teams um Dr. Ommo Hüppop. Das Schwerpunktthema des Tagungsprogramms wird „Vogelzug“ sein. Auch in diesem Jahr findet wieder ein Symposium in Kooperation mit dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) statt. Beginn und Ende der Tagung orientieren sich am Schiffsverkehr mit dem Festland. Während der Tagung werden Besichtigungen des Fanggartens angeboten. Die Anmeldung erfolgt vor Ort im Tagungsbüro. Am Montag, den 4. Oktober ab 9.00 Uhr werden geführte Exkursionen über die Insel, zur Düne, zum Ökolabor und zum Aquarium (je bis zu 30 Teilnehmer) angeboten, die vor Ort im Tagungsbüro gebucht werden können. Es fallen für diese Exkursionen nur geringe Teilnahmegebühren an.

Aktuelle Informationen zur DO-G insgesamt und zur Jahresversammlung sind auch im Internet unter www.do-g.de zu finden. Dort steht auch das komplette Tagungsprogramm nebst Anmeldeunterlagen als pdf-Datei zum Download zur Verfügung. Die Geschäftsführung der DO-G weist darauf hin, dass die Teilnehmerkapazität durch ein geringeres Platzangebot (als üblich) in der Nordseehalle begrenzt ist. Es wird daher um rasche Anmeldung gebeten.

DO-G Geschäftsstelle


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ADEBAR lernt fliegen - (23.06.2010)

Liebe Ornis,

ab 2005 (im Norden bereits länger) haben wir intensiv gemeinsam Sachsen-Anhalt auf Messtischblattbasis für das ADEBAR-Projekt durchforstet. Uns gleich getan haben es viele hundert Kollegen in den anderen Bundesländern.
Dafür noch einmal allen mitwirkenden Kollegen ein herzliches Dankeschön!

Dem folgte eine intensive Auswertephase mit Rückfragen und Korrekturen. Auch hier möchte ich noch einmal Danke sagen für die in der Regel positiv aufgenommenen Hinweise.
Nun liegen die deutschlandweiten Verbreitungskarten in einer ersten Rohfassung vor. Nur in wenigen Bundesländern sind noch einige Lücken. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Kartenbilder machen einen hervorragenden Eindruck. Trotzdem bleibt es bei so einem riesigen Projekt nicht aus, dass Fehler gemacht werden. Das können ganz einfach beim Kartieren übersehene Arten, unterschätzte Arten, Übertragungsfehler und Dateneingabefehler sein. Bis zur Fertigstellung des Buches sollen diese Fehler möglichst vollständig beseitigt werden.

Daher stehen die Karten jetzt bis zum 31. August den Kartierern, Artspezialisten, Gebietskennern und allen die denken, noch konstruktiv zu ADEBAR beitragen zu können, online zur Ansicht und Kommentierung zur Verfügung.
Unter http://stiftung-vogelmonitoring.de/index.php?cat=projects&subcat=3 können die Karten bundesweit oder für die einzelnen Bundesländer angesehen und kommentiert werden.


Da die Karten nicht ganz öffentlich in alle Welt gehen sollen (sie sind schließlich nicht der korrigierte Endstand!), ist der Zugang passwortgeschützt. Wer Interesse an Ansicht und Kommentierung hat, sollte bei mir Nutzernamen und Passwort abfragen.
Ansonsten ist die Ansicht und Kommentierung dann selbsterklärend. Die Kommentare landen dann direkt bei mir und werden dann geprüft, ggf. noch einmal mit dem Kartierer besprochen und dann in die ADEBAR-Datenbank übernommen.
Viel Spaß beim Kartenblättern und Kommentieren der Daten wünscht

Stefan Fischer


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typische Vögel in Sachsen-Anhalt: Weißstorch, Bienenfresser, Mauersegler, Eisvogel, Rotmilan